Lebenskraft

Der lebende Organismus ist von dieser Kraft durchströmt. Die Lebenskraft lässt ihn wachsen und reagieren. Jedes Organ, jede Zelle behält durch sie seine Aufgabe. Gesundes Gleichgewicht des Gesamtorganismus ist Wohlbefinden.

Es gibt viele Faktoren, die unsere Lebenskraft beeinflussen können, manche davon können wir selber einfach und direkt bestimmen, bei anderen ist es schwieriger. So ist auch ganz klar, dass die Voraussetzungen jedes Einzelnen sehr verschieden sind. Zum einen bekommt jeder eine eigene genetische Veranlagung mit, zum anderen prägt auch das Umfeld.

Faktoren welche die Lebenskraft schwächen können: Belastende körperlichen oder seelischen Situationen wie z.B.: Gewalteinwirkung, Stress bei der Arbeit oder im Privatleben, körperliche Überbelastung, Medikamente, Impfungen, extreme Wetterlagen, schlechte oder traurige Nachrichten, Verluste, Zorn, Groll, einseitige oder ungesunde Nahrung, zu wenig Schlaf, usw. Oft wirken zahlreiche dieser Faktoren gleichzeitig.

Man kann die Lebenskraft auch stärken z.B. durch positive Gedanken und Erlebnisse, schöne Begegnungen, sich Aussprechen, gutes soziales Umfeld, geeignete Freizeitbeschäftigungen, Freude bei der Arbeit, gesunde körperliche und seelische Nahrung, ausreichend Schlaf ... und im gegebenen Fall durch ein gut gewähltes homöopathisches Mittel.

Gewisse Leute haben eine gute Reserve und es braucht viel, bis sie aus dem Gleichgewicht gebracht werden, andere geraten schnell daraus, finden es jedoch auch wieder schnell. So ist das bei jedem etwas anders.

Krankheit
Die Schulmedizin würde das in etwa so beantworten: „Krankheit besteht aus den ihr jeweils eigenen Symptomen; gelingt es, diese Symptome zum Verschwinden zu bringen, so ist die Krankheit geheilt."

Die Homöopathie sieht das etwas anders. Für sie ist Krankheit ein Ungleichgewicht, eine Störung der Lebenskraft. Die Symptome zeigen an, wenn da was nicht in Ordnung ist.